Gemeindegründung Bayerischer Wald (Projekt 1111)

Wir sind dankbar für die Entwicklung der Gemeindearbeit in Deggendorf. Trotz der allgemein schwierigen Umstände dieser  Zeit hat es Gott geschenkt, dass Gäste dazugekommen sind und auch die Jugendarbeit sich stabilisiert hat, nachdem doch einige Jugendliche/Studenten wegen Arbeit, Studium oder Hochzeit weggezogen sind.

Wir beten ja schon lange für den bayerischen Wald. Diese Region ist geistlich gesehen ein Notstandgebiet. Deutschlandweit gesehen gibt es hier am wenigsten bibeltreue Gemeinden. In diesem Landkreis leben ungefähr 77.000 Menschen. Ca. 15 % der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer des Landkreises Regen arbeiten im Tourismus. Es gibt kaum Industrie. Die Folge davon ist, dass eine Abwanderung geschieht und die Einwohnerzahl im Kreis Regen in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Vor allem die Jugend zieht weg. Wir haben in den letzten Jahren schon manches Auf und Ab erlebt und mussten auch schon einen Hauskreis wieder beenden. Zurzeit gibt es doch wieder mehr Ermutigung: Nachdem eine Familie mit ihren drei Kindern nach Bayerisch Eisenstein gezogen ist, konnte wieder ein Hauskreis begonnen werden. Dieser Hauskreis ist ein wenig gewachsen und trifft sich alle zwei Wochen. Auch in Viechtach, einer anderen kleinen Stadt im bayrischen Wald, konnte Thilo mit einem Glaubensgrundkurs mit 2-3 Teilnehmer beginnen. So sind wir am Fragen, ob wir die nächsten Schritte gehen sollen? Gibt es eine offene Tür? HERR, was möchtest Du? Menschlich gesehen ist es schwierig, in dieser Gegend eine Gemeindegründungsarbeit zu beginnen. Es gibt so manche Herausforderungen und es ist uns bewusst, dass wir einen langen Atem benötigen und es manche geistlichen Kämpfe und Anfechtungen geben wird. Bitte betet für Niederbayern und den bayerischen Wald, dass Menschen mit dem Evangelium erreicht werden. Wir beten weiterhin für 1-2 Ehepaare zur Unterstützung. Für einen irdischen Arbeitgeber sind doch etliche bereit, für einen Lohn gewisse Entbehrungen auf sich zu nehmen und gegebenenfalls an einen anderen Ort zu ziehen. Sollte es dann undenkbar sein, für unseren „himmlischen Arbeitgeber“ einen Wohnortwechsel in Erwähnung zu ziehen, von dem wir einen unvergänglichen Lohn empfangen?

„Und als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn;
denn sie waren verschmachtet und zerstreut
wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da
sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß,
aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den
Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte
sende.“ Matthäus 9,36-38

Wer ist bereit, in den Bayerischen Wald nach Regen oder Zwiesel zu ziehen, in seinem Beruf zu arbeiten, und sich mit einzubringen für eine Gemeindegründungsarbeit im Landkreis Regen? Wenn du Fragen hast oder mehr Infos benötigst, dann nimm doch bitte Kontakt mit mir auf.
E-Mail: ThiloZiegler(at)arcor.de